Es ist angerichtet

Da einige unserer geflügelten Besucher mit der Bedienung der Futtersäule …

… nicht klar kommen, habe ich mich von ihnen breit hüpfen lassen und serviere nun auch in einem Blumenuntersatz auf dem Balkonboden.

Nun herrscht hier quasi eine zwei Klassengesellschaft, die aber erstaunlich schnell angenommen wurde.

Die Qualität der Bilder ist so schlecht, weil zum einen die Scheibe dreckig ist und ich zum anderen den Handyzoom bemühen musste …

Die Meisen kommen unten nur kucken und fliegen dann nach oben, um an der Futtersäule Futter zu zocken.

Der Dompfaff hingegen gehört zur Gruppe: Ich stehe lieber in meinem Essen. Und das wenn, dann ziemlich ausdauernd … gibt ja auch immer was zu schauen …

Die Schale steht ganz günstig. So kann er beim Fressen durch die Spalten zwischen den Balkonverblendungen hindurchsehen. Sonst würden vielleicht noch Beschwerden über das matte, undurchsichtige Glas kommen.

Eigentlich ist das am Boden in der Schale Füttern aber blöd. Das Futter wird ständig feucht, bzw. schwimmt bei dem vielen Regen, den wir in letzter Zeit hatten, munter in der Schale herum. Den ersten Satz Meisenknödel, zum Beispiel, hat mir der Regen schon ruiniert …

Nicht nur, dass das Getreide lustig ausgetrieben hat, nee, der ganze Kram ist auch noch geschimmelt … Iiiiiiigittt … schüttel …

Nachdem ich viel hin und her überlegt habe, wie ich das Wasser nicht in die Schale bekomme und dieses Problem nicht lösen konnte, weil eine komplette Überdachung des Balkons eventuell doch etwas aufwendig wäre, habe mir überlegt, dass das Wasser irgendwie aus der Schale muss.
Zuerst dachte ich an ein Sieb. Ein Sandsieb. Aber die Dinger waren mir zu teuer. Außerdem denke ich, dass es den Vögeln auch nicht sonderlich angenehm ist auf dem Gitter zu stehen und zu speisen.
Gestern kam ich auf das Naheliegendste und habe heute im Schweiße meines Angesicht Löcher in die Schale gebohrt …

An sich wollte ich die Bohrmaschine bemühen, aber die wollte sich nicht mühen, sondern machte zwar viel Lärm, aber keine Löcher ins Plastik. Wahrscheinlich der falsche Bohrer für das Material, aber die anderen in der passenden Größe wollten auch nicht löchern. PüH! Dann nehme ich eben den Handbohrer.

Damit das Wasser auch tatsächlich über die Löcher die Schale verlassen kann, bekam die Schale noch fünf todschicke, jeweils 6g schwere …

… und damit gleich große Bostikkugelfüße …

Warum fünf? Weil fünf einfach weniger kippeln. Genau wie bei einem Bürostuhl.

Jetzt hätte ich gerne Regen, damit ich sehen kann, ob meine Konstruktion Sinn macht.

Das FreitagsMilchKaffeeGesicht …

… sieht ungefähr so aus, wie ich mich fühle.
Dieses Jahr hat mir wirklich arg zugesetzt und ich kämpfe im Moment sehr mit meiner Depression und mit der Angststörung (gestern hätte sie fast gesiegt und mich nicht aus der Wohnung gelassen, aber ich habe mich nachmittags doch noch aus der Wohnung geschleppt und bin mit weichen Knien, hoch gezogenen Schultern und bei jedem lauteren Geräusch zusammenfahrend durch die Gegend gewankt und habe es sogar in den Supermarkt geschafft).

Da mein Allgemeinzustand nicht so toll ist, ist es umso wichtiger, dass ich bei aller Pflichterfüllung auch etwas für mich tue, was mir gut tut.
Meistens vergesse ich leider was mir gut tut und bin dann umso entzückter, wenn es mir wieder einfällt.
Gestern zum Beispiel fiel es mir ein. Zwar auch nur über den Umweg – „Ach ja, ich wollte ja Andrea als Dank ein Paar Handstulpen für den kalten Winter draußen bei den Alpakas aus Cody stricken.“

Also habe ich den gewaschenen Cody und die Handkarden herausgeholt …

… habe das Alpaka gekämmt.
Aus diesem 7g Häufchen …

… wurde dieses 7g Wölkchen …

So flauschig. Einfach toll.

Jetzt muss ich mich ein bisschen ran halten und mehr Cody waschen, damit ich mehr kardieren, dann spinnen und letztendlich die geplanten Dankes-Handstulpen stricken kann.
Der Unterschied zwischen gewaschen und ungewaschen ist wirklich immens …

Ja, die linken und die rechten Faser stammen tatsächlich vom selben Tier.
Ich habe nachdem ich die erste Fuhre Fasern gewaschen hatte, bei der Besitzerin nachgefragt, ob sie den Sand wieder haben möchte. Es kam schon aus der kleinen Ladung Fasern die halbe Sahara raus. Verständlich, Alpakas haben nichts besseres zu tun, als Fressen und sich im Sand zu suhlen.

Im Sommer durfte ich die edlen Wollspender besuchen. Zum einen ist da Cody …

Zu dem Zeitpunkt lag die Schur schon zwei Monate zurück. Was ganz gut ist. Man sieht die „Mähspuren“ nicht mehr so.
Cody ist ein Wallach und nur darum darf er in der kleinen, im Aufbau befindlichen Herde leben.
Neben Cody gibt es noch Mutter und Kind (die Namen habe ich leider vergessen) …

Das vorne liegende Alpakababy ist auf dem Bild gerade drei Tage alt. Eine wirklich Süße.

Man beachte die für Alpakas typisch eingeknickten Vorderbeine.

Das hier ist die verfressene Helene. Eine total Hübsche, die an diesem Tag Geburtstag hatte und so viel fressen durfte, wie sie wollte und sie wollte viel und hing ständig mit ihrer Schnauze im Futterbeutel, wenn man ihr nicht schnell genug die Möhrenstücke angereicht hat.
Dann gibt es noch Achille …

Achill ist der Erstgeborene der obigen Mutter, deren Name mir nicht einfällt und somit der Bruder von dem diesjährigen Fohlen, mit dem ebenfalls von mir vergessenen Namen. Ich weiß nur, dass er mit B anfängt. Aber auch nur weil es logisch ist … Achille, der Erstgeborene der jungen Herde und nach A folgt B.

Achille hat inzwischen die Herde verlassen. Er wurde gegen zwei bunte Stuten getauscht, damit er in der eigenen Herde keinen Unfug anstellt und weder Mutter noch Schwester besteigt. Zwei Stuten als Tausch, weil Achille gute Gene hat und man davon ausgeht, dass er ein guter Deckhengst wird. Außerdem hat er für einen Hengst… einen pubertierenden Hengst ein sanftes Gemüt.

Der Ausflug zu den Alpakas hat mir viel Freude gemacht. Obwohl es brüllend heiß war, ich nur das klapprige Familien-an-Besucher-Ausleihfahrrad der großen Schwester fahren durfte, bei dem alle naslang die Kette abgesprungen ist (inzwischen war das Fahrrad in der Werkstatt, hat man mir berichtet … ich habe ihm den Rest gegeben :O))) ) und ich mich nebenbei, weil es auf dem Weg lag, um den Anschub der Wohnungsentrümpelung von meiner Mutters Wohnung kümmern musste.

Ich wurde sogar darum gebeten die Alpakas nebst den dazugehörigen Menschen möglichst bald wieder zu besuchen. Und wenn ich mich im nächsten Jahr früher entscheiden kann, dass ich Alpakawolle will, bekomme ich nicht nur weißen Cody, sondern auch andere Farben. Eigentlich ist es mir egal. Zur Not kann man die Fasern färben und da ist Weiß sowieso die beste Option. Allerdings wäre so ein Helene-Fließ schon schön. Helenes Farbe ist toll.

Beim Schreiben merke ich gerade wie gut mir der Besuch der Alpakas wirklich getan hat. Vielleicht sollte ich das bald wiederholen.
Beim nächsten Besuch in Berlin zwei Stunden bei den Alpakas einplanen. Kucken, staunen, die Alpakas mit Möhrenstückchen vollstopfen und mit ein bisschen Glück ein wenig Flauschen. Die mögen nämlich nicht gern gestreichelt werden. Kann ich aber gut verstehen. Ich lasse mich auch nicht von jedem Flauschen.
Die verfressene Helene ist manchmal zu einem Tauschhandel bereit: Möhre gegen einmal Flauschen lassen.

Gestern Morgen …

… habe ich für einen netteren Arbeitsplatz …

den Balkon „abgeerntet“. Nun zieren die letzten Hortensienblüten mein Fensterbrett.

Ein bisschen was los ist trotzdem noch auf dem Balkon. Hier …

… da …

… und da

… werfen die Pflanzen noch mit ein paar Blüten nach mir.
Liegt wahrscheinlich daran, dass die armen Blumen ein wenig verwirrt sind, weil sie zur allerbesten Sommerzeit sechs Wochen lang ihr Dasein in der Wohnung fristen mussten.
Wir haben … unser Balkon hat eine „neue“ Bodenplatte bekommen. Er hat natürlich keine neue Bodenplatte bekommen. Die alte Bodenplatte wurde nur von Dreck und Unebenheiten befreit und dann neu gestrichen. Aber sowas dauert und es waren immerhin 21 Balkone zu verunstalten.

Ja, verunstalten. Wir haben nämlich jetzt einen Hochglanzbalkonboden.

Kein Scheiß! Der Boden ist nicht nass. Rechts unten sieht man ein paar Tropfen. Dort ist er nass. Der Rest ist Hochglanz.

Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat, aber es ist Mist. Sieht nicht nur Mist aus, sondern ist auch noch glatt. Ganz großartig! Schlecht gemacht und hingehunzt ist Boden zu allem Überfluss auch noch.

Aber! nach vier Jahren ist der Balkon nun endlich fertig. Ich hoffe zumindest das die Eigentümergemeinschaft nun zufrieden ist und wir im nächsten Jahr den Balkon die ganze Zeit nutzen können.

Da ganz fürchterlich laut nach mir gerufen wird …

… rechts ein Rucksack, links der Einkaufszettel und im Hintergrund das bisschen Haushalt, mache ich mich jetzt wieder aus dem Blog.

Allseits einen schönen Tag!

Start up …

… für mehr Platz für mich in meinem eigenen Leben möchte ich das nennen, an dem ich mich gerade versuche.
Zu diesem Start up gehört auch der Versuch wieder regelmäßig zu bloggen. Dies sogar mit der Maßgabe ein wenig Geld damit zu verdienen.
Mal sehen wie weit und wohin es trägt und ob und wenn ja, wie schnell ich wieder an den Dornenhecken meines Lebens strauchle, mich verheddere, hängenbleibe und meine eigenen Ziele aus den Augen verliere.

Die letzten Monate waren wirklich hart, aber ich habe die Hoffnung, dass es irgendwann tatsächlich besser wird nicht aufgeben.

Nähen ist nach wie vor noch das, was mir im Moment am meisten Spaß macht und mich am besten ablenkt/entspannt.
Es sind schon viel schöne Rucksäcke und kleine Täschchen entstanden.

Unter anderem habe ich für meine Mutter, damit sie mehr Platz in ihrem Bett hat und nicht dauernd die vielen Kleinigkeiten aus dem Bett fallen, BettTaschen genäht.

Ich habe lange an etwas Sinn machendem herumgegrübelt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die Tasche wird per Klettverschluss geschlossen. Es erschien mir als das einzig Sinnvolle, weil die kognitiven Fähigkeiten immer mehr nachlassen und so ein Klettverschluss leicht zu begreifen ist,

Diese Tasche ist ungefähr DINA4 groß. Es würde ein Schreibblock und diverser anderer Kleinkram hineinpassen. Ich hatte es eigentlich als Parkplatz für ihr Tablet gedacht.

Die Tasche wird ebenfalls per Klettverschluss an ihrem Bettgitter (nein, noch ist sie nicht eingeknastet, aber Pflegebetten haben zumindest auf einer Seite immer ein Bettgitter) befestigt, …

… ist also schnell angebracht, aber zum Beispiel zum Bett machen genauso schnell wieder entfernt.

Weil ich aus Erfahrung weiß, dass meine Mutter nie genug Platz haben kann, habe ich ihr noch eine zweite, etwas kleine BettTasche genäht.

Die ist in etwa DINA5 groß und funktioniert genauso.

Die Taschen haben großen Anklang gefunden. Sowohl bei meiner Mutter als auch beim Pflegepersonal.

Und weil gerade per WhatsApp von meiner Mutter folgende Frage kommt:

habe Propleme mit cookies, brauche ich die? sind sie kostenlos?was ist so toll an den Dingern.

Mache ich mich jetzt vom Acker und versuche ihr die Sache mit den so wenig tollen Internetkeksen zu erklären.

Nähen als Therapie

Gestern Vormittag führten zwei Telefonat mit der großen Schwester in Berlin, die sich, nachdem die Wohnung unserer Mutter leer ist, netterweise vor Ort um die Renovierung der Wohnung kümmert, damit ich nicht schon wieder nach Berlin muss, zu ziemlich viel Frust, Ärger und Grübeleien.

Damit ich nicht mehr darüber Grübeln und nicht mehr Nichts tun musste, habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und Hirn und Hände beschäftigt (für mich ist es leichter Nichts zu denken, wenn ich das Hirn mit anderen, produktiven Dingen beschäftige. Zumindest tagsüber. Vielleicht fange ich bald an auch nachts zu nähen, aber bevor ich das mache, sollte ich mich des Nächtens lieber mit dem Lösen vom Matheaufgaben beschäftigen. Vertreibt auch das Grübeln und vielleicht auch das Nicht schlafen können).

Herauskam der Prototyp eines Einfach-Rucksack:

Es passt ganz bequem ein dickerer DIN A4 Hefter/Ordner/Sammelmappe hinein …

Er geht auch mit Sammelmappe im Bauch bequem zu und bietet noch dem einen oder anderen Platz … ich würde noch mein Notebook und mein Portemonnaie hineinbekommen, also alles, was ich für einen Tagesausflug, zum Beispiel nach Berlin, brauche.

Innen ist er gefüttert (ein hungriger Rucksack würde bestimmt nicht so gute Dienste tun ;O))) ) und hat eine Innertasche, die zum Beispiel das smarte Phone beherbergen kann.

Das nächste Modell wird innen noch einen kleinen Karabinerhaken bekommen, damit man den Schlüssel nicht in den Tiefen suchen muss. Bei diesem habe ich es schlicht vergessen.

Das Nichtenkind hat sich schon einen bestellt, aber bitte ohne Einhorn. Der Gatte möchte einen aus dem Rest des Elchbeutelstoffs, den ich, wenn ich lieb darum bitte, auch benutzen darf.

Das Nähfieber …

… hat mich voll erwischt. Hätte ich nie gedacht, aber ist so.

Nach meiner Schnellscheisserhose habe ich der großen Schwester erfolgreich eine auf den Hintern genäht.
Die Hose sitzt tatsächlich so, als hätte ich Mass genommen. Habe ich aber nicht, sondern einfach nur Pia mal Daumen – so wie ich meine Schwester vor meinem geistigen Auge hatte, habe ich die Hose drum rum genäht. Hat gepasst.

Danach war ich dann vier Tage in Berlin und konnte nicht nähen. Das war echt furchtbar.
So furchtbar, dass ich in den letzten Tagen ein T-Shirt …

… es hängt gerade, um sich von mir zu erholen, feucht auf dem Balkon herum. Am Ausschnitt musste ich ein wenig pfuschen, weil er nicht saß …

Ist aber Qualitätspfusch und sieht beim Tragen aus, als wenn es so gehört und sich das jemand von Anfang an so ausgedacht hat. (… ja, die Nähte dürften noch etwas gerade sein, aber das ist das erste, dafür sind die Nähte versäubert, was heute anscheinend niemand mehr macht … was machen die mit dem Gefranse?)

Als nächstes weckte ein Stufenrock meine Begehrlichkeit.
Weil ich mir nicht so sicher war, ob mir das Rezept so zusagt, wie es jemand aufgeschrieben hatte und mir der dafür angedachte Stoff für einen Fehlschlag zu teuer war, habe ich Probe genäht. Mit dem Erfolg, dass ich jetzt zwei Stufenröcke besitze …

Der linke ist der Proberock aus Resten. Oben Baumwolljersey und unten grünes Leinen, der Rest von der Schwesterhose. Hat gefallen und gepasst und darum habe ich mir gestern aus dem Edelleinen einen zweiten Rock genäht …

Ein Tragefoto. Auf Grund der momentanen Verdunklung wegen Sommerhitze grottenschlecht. Damit man sieht wie schön der Stoff wirklich ist, gibt es noch ein weiteres nichts sagendes Foto … (aber wenn man das richtige Foto einfügt, sieht es gleich viel besser aus … ja … genau … so … in etwa …)

Weil ich tatsächlich hochfiebernd bin, sitze ich gerade hier und entwickle die Umsetzung fürs nächste Projekt …

Aus diesen beiden Stoffen, …

… plus ein bisschen Alcantara und Strippe soll ein ganz wunderbarer Einhorn-Einfach-Rucksack werden.

Muss los. Muss nähen.

Erfolgreich geschrumpft …

… mein Hosen-Erstlingswerk.

Es war ein mühsamer Weg, aber ich bin zufrieden. Sehr sogar.
Die Hose ist total gemütlich und da sie aus Leinen ist, ist sie eine sehr edle Form der gemütlichen Hosen und sogar ausgehfein. Und das obwohl diese Art der Hosen, auf Grund des Gummizugs im Bund, im Familienjargon Schnellscheißerhose genannt werden.
Dank meiner eigenwilligen Lösung an den Hosenbeinen kann ich sie in zwei Längen tragen.

Entgegen des ursprünglichen Schnittes habe ich mir hinten noch zwei Gesäßtaschen drauf gebastelt (sogar so groß, dass das smarte Phone nur einen ganz kleinen Tick herausschaut :O) )

Die Gesäßtaschen habe ich, weil meine neue Nähmaschine das kann, mit jeweils drei Krönchen …

… versehen.

Am händischen zunähen von Nähten, sprich dem Blindsäumen, muss ich noch deutlich üben …

… aber ist ja nur für mich und innen.

Da ich nun eine ungefähre Vorstellung von den Größen Verhältnissen habe, kommt als nächstes die Schnellscheißerhose für die große Schwester unter den Nähfuß. Nähen ist nämlich irgendwie richtig toll.
Innerhalb eines nicht allzu großen Zeitfenster hält man etwas Fertiges in den Händen.

Um die neue Nähmaschine einzuweihen und weil ich mit meinem Rosenbeutel nicht ganz zufrieden war und hier noch der Elchstoff für einen neuen Elchbeutel herumlag, nähte ich den Elchbeutel …

Er ist so geworden, wie ich es erdachte. Hat genau die richtige Größe. Keine Hand kann bis in die Tiefen vordringen und es passt viel rein. Zum Beispiel auch ein breiter DIN A4 Aktenordner oder Paula, mein Notebook. Es passt sogar beides.

Meinen Lieblingsknopf habe ich unter- und angebracht …

Innen hat der Elchbeutel eine kleine Tasche und ich habe eine Schlaufe mit Karabiner eingenäht, …

… sodass ich meinen Schlüssel dort einhaken kann und die Suche nach ihm in den Tiefen des Beutels aufhört.
Und weil die Nähmaschine auch das kann, habe ich meinen Namen „eingestickt“ …

ja, an der Innentasche ist es schlampig, aber da wollte der Unterfaden nicht so wie ich und ich habe es zu Erinnerung so gelassen (… falls dieser Fehler mal wieder auftritt und ich dann nicht mehr wissen sollte wie man ihn beseitigt)

Ich freu mich und eile jetzt zum Zahnarzt (nein, darüber oder darauf freue ich mich nicht, gehe aber trotzdem und nehme den Elchbeutel mit).