Natürlich kann man …

… einfach in den Supermarkt gehen und ein Glas Nuss-Nougat-Creme kaufen. Macht wesentlich weniger Arbeit, Krach und Dreck. Schneller geht es auch noch.

Aber selbstgemacht …

… ist viel viel leckerer. Richtig schön nussigschokoladig und nicht so entsetzlich süß.

So habe ich wirklich eine Nuss-Nougat-Creme, die den Namen verdient und keine Zucker-Creme, an deren zweiter Stelle der Zutatenliste Palmöl steht und dann erst Haselnüsse mit der stattlichen Angabe von 13% (wieder zusammengebaut würde die Menge wahrscheinlich die berühmten „Drei Haselnüsse“ ergeben) erscheinen.

Für mich lohnt sich die Mühe auf jeden Fall. Ich bin auch gar nicht böse über die Reste, die im Becher und am Pürierstab hängenbleiben. Ich bin da eher großzügig, weil ich dann mehr zum Abschlecken haben.
Das 500g Glas wird trotzdem gut voll …

Hält natürlich nicht so lange frisch, wie gekaufte Nuss-Nougat-Creme, sondern schimmelt ganz altmodisch, wenn man sie mal nicht schnell genug aufisst. Selbst das finde ich ganz wundervoll, weil es mir zeigt, dass manche Dinge doch noch natürlichen Abläufen unterliegen.

Mal ehrlich: Wann wird von dem ganzen industriell gefertigten Lebensmitteln mal etwas schimmelig?

Hier so gut wie nie. Neulich habe ich ein gekauftes Pesto erwischt, aber das war auch bio. Also mit ungefähr nur halb so vielen unnützen Zusatzstoffen.

So … das war das „gesunde“ Wort zum Wochenanfang.

Ich geh jetzt in die Küche zu Ende aufräumen und nochmal an der Nuss-Nougat-Creme rum löffeln.